Handgemalte Reproduktionen nach Werken alter Meister

Theo van Doesburg

Theo van Doesburg - Selbstportraet - 061

Handgemalte Ölbild Reproduktionen in Museumsqualität zu besten Preisen

Theo van Doesburg war ein holländischer expressionistisch/abstrakter Maler, Mitgründer des Kunstmagazin De Stijl und einer der wenigen abstrakten Maler, dessen Werke nicht mehr urheberrechtlich geschützt sind.

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Theo van Doesburg - Komposition XX

Theo van Doesburg – Komposition XX

Theo van Doesburg – eine kleine Biografie

Theo van Doesburg wurde am 30. August 1883 unter dem Namen Emil Maria Küpper als Sohn des Fotografen Wilhelm Küpper in Utrecht (Niederlande) geboren. Die Mutter trennte sich und Doesburg nahm den Namen des Stiefvaters Theodorus Doesburg an, mit dem er sich verbunden fühlte (später fügte er ein ‚van‘ ein).
Nach einer kurzen Ausbildung in Gesang und Tanz begann Theo van Doesburg 1899 Malerei zu studieren. Im Jahr 1908 fand die erste Ausstellung seiner Werke statt. Ab 1912 verdiente er seinen Lebensunterhalt teilweise damit, für verschiedene Magazine Artikel zu verfassen. Obwohl sein Frühwerk dem Stil des niederländischen Impressionismus folgt und von den Werken Vincent van Goghs beeinflusst ist, wandte sich Doesburg alsbald dem Expressionismus zu. Beeinflusst von Wassily Kandinskys ‚Rückblicke‘ verfasste er in den 1910er Jahren mehrere Artikel, die der Ehrlichkeit des Expressionismus huldigten und Unverständnis gegenüber einem rein realistischen Malstil äußerten.

Theo van Doesburg - Bewegung - Mouvement

Theo van Doesburg – Bewegung

Von 1914-1916 leistete Theo van Doesburg Militärdienst im 1. Weltkrieg. Im Jahr 1915 entdeckte er die Arbeiten Piet Mondrians während der Recherche für einen Artikel und kontaktierte den bereits etablierten Maler, woraus sich eine enge Freundschaft entwickeln sollte. Gemeinsam mit Mondrian und Bart van der Leck, Anthony Kok, Vilmos Huszar und J.J.P. Oud gründete er 1917 das Kunstmagazin De Stijl.

Theo van Doesburg - Kartenspieler - Card players

Theo van Doesburg – Kartenspieler

Obwohl De Stijl aus mehreren Mitgliedern bestand, kann Doesburg wohl als ausschlaggebende Figur für den Erfolg des Magazins gesehen werden, da er sich intensiv damit beschäftigte, es in der Kunstszene zu etablieren. Im Jahr 1922 zog er nach Weimar und versuchte dort die Ideen des Konstruktivismus, Dadaismus und den Stil De Stijls unter den Anhängern des Bauhauses zu verbreiten. Während Walter Gropius ihm eher skeptisch gegenüberstand, gelang es ihm doch, einige Studenten der Bauhausuniversität für die von ihm vertretenen Stile zu gewinnen. Im selben Jahr veröffentlichte er in den Niederlanden unter dem Pseudonym I.K. Bonset die Zeitschrift ‚Mecano‘, welche sich dem Dadaismus widmete.

Theo van Doesburg - Komposition 22

Theo van Doesburg – Komposition 22

Im Jahr 1923 zog Theo van Doesburg mit seiner späteren Frau Nelly van Moorsel nach Paris um, wo auch Piet Mondrian verweilte. Ab 1929 kühlte sich die Freundschaft zwischen den beiden Künstlern ab, vermutlich auf Grund von Unstimmigkeiten in der Sicht auf Zeit und Raum im künstlerischen Konzept – 1929 erneuerten sie die Freundschaft allerdings wieder.

Zusammen mit Antoine Pevsner, Naum Gabo, Auguste Herbin und Georges Vatongerloo war er 1931 Gründungsmitglied der Abstraction-Creation, einer Pariser Künstlervereinigung. Im selben Jahr zog er auf Grund seiner schwächelnden Gesundheit nach Davos in die Schweiz.
Am 7. März 1931 verstarb Theo van Doesburg an einem Herzinfarkt.

Theo van Doesburg - Kuestenlandschaft

Theo van Doesburg – Kuestenlandschaft

Zusammen mit den anderen Mitgliedern De Stijls ist Theo van Doesburg für seine expressionistischen Werke bekannt, doch sein Gesamtwerk ist wohl vor allem von seiner Schöpfung der Konkreten Malerei, die ihren Ursprung im Analytischen Konstruktivismus hat, geprägt. In dieser benutzt er vor allem geometrische Grundformen, wie Kreise und Linien.

Neben seiner Malerei ist Theo van Doesburg auch für architektonische Arbeiten bekannt, so zum Beispiel für die Gesamtkonzeption des Tanzlokals ‚Aubette‘ in Straßburg.

Des Weiteren konzipierte Theo van Doesburg 1919 ein auf geometrische Formen aufgebautes Alphabet. Darüber hinaus sind Doesburgs kunsttheoretische Schriften und Artikel von Bedeutung.

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