Handgemalte Reproduktionen nach Werken alter Meister

Galerie Anton Faistauer

Anton Faistauer - Selbstbildnis - Self portrait

Handgemalte Ölbild Reproduktionen in Museumsqualität zu besten Preisen

Anton Faistauer war ein österreichischer Maler und zählte zu den bedeutendsten Malern der österreichischen Moderne.

Hier finden Sie 37 Bilder Anton Faistauers, Da sind 37 Vorlagen für handgemalte Ölbilder / Reproduktionen: wählen Sie ein Bild und senden Sie mir eine Anfrage mit dem gewünschten Format. Sie erhalten umgehend ein entsprechendes Angebot.

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Anton Faistauer - Strasse in Richtung Duernstein

Anton Faistauer – Strasse in Richtung Duernstein

Anton Faistauer – eine kleine Biografie

Geboren  im Jahre 1887 nahe Salzburg, wuchs Anton Faistauer in einer einfachen Bauernfamilie auf. Entgegen anfänglicher Pläne, Geistlicher zu werden wandte sich Faistauer während seiner Gymnasialzeit in Bozen der Malerei zu. Aus diesem Grund besuchte er von 1904 bis 1906 die private Malschule Robert Scheffer in Wien. Es folgte ein Studium an der Akademie der bildenden Künste. Diese verliess er jedoch im Jahre 1909 in Auflehnung gegen die verstaubte Tradition und den konservativen, akademischen Kunstbetrieb.

Anton Faistauer - Junge Frau im Rosa Kleid

Anton Faistauer – Junge Frau im Rosa Kleid

Faistauer gründete daraufhin mit seinen Jahrgangskollegen Egon Schiele, Anton Kolig und Franz Wiegele die sogenannte „Neukunstgruppe“, welche eine künstlerische Ausstellung in Wien organisierte. Die Gruppe blieb nach der zweiten Ausstellung jedoch nur noch in loser Verbindung.

Zwischen 1909 und 1912 war Faistauer viel auf Reisen, etwa mehrmals nach Deutschland (Berlin) und Italien. Während des ersten Weltkriegs absolvierte er infolge Untauglichkeit Militärdienst „ohne Waffe“ und veranstaltete im k.u.k.-Heeresmuseum in Wien zusammen mit Egon Schiele Kriegsbilder-Ausstellungen.

Anton Faistauer - Akt

Anton Faistauer – Akt

Ab 1919 lebe und arbeitete Faistauer in Salzburg und gründete im Bestreben, Salzburg zu einer Künstlerkolonie erwachsen zu lassen zusammen mit F. A. Harta und Vonwiller die progressive Künstlervereinigung „Wassermann“. Dabei organisierten sie einige Ausstellungen in Salzburg, Wien, München, Bern, Genf und Winterthur.  1922 erhielt Faistauer seinen ersten Freskoauftrag (Pfarrkirche Morzg bei Salzburg). 1922/23 erschien sein Buch „Neue Malerei in Österreich“. In den Jahren 1925/26 unternahm Faistauer eine Reise nach Frankreich und wurde mit den „Goldenen Palmen“ und dem Titel „Officier de l’instruction publique“ ausgezeichnet.

Anton Faistauer - Blumenstillleben

Anton Faistauer – Blumenstillleben

Ab 1926 war Faistauer in Wien tätig, was eine Auflösung der Künstlervereinigung „Wassermann“ mit sich brachte. In diesem Jahr erhielt er seinen grössten Auftrag, die Ausmalung des Foyers des Salzburger Festspielhauses. Ebenfalls konnte er sich an den internationalen Ausstellungen in Dresden und London beteiligen.

Malerisch wurde er stark von der französischen Malerei geprägt. Vor allem Paul Cézanne war für seine künstlerische Entwicklung von massgebender Bedeutung. Faistauer befasste sich zur selben Zeit wie F. Wiegele und A. Kolig hauptsächlich mit den Problemen des Kolorismus. In seinen Frühwerken tritt die Farbe in üppigen Akkorden kräftig dunkelwarmer Töne auf. Im Verlaufe der Jahre verwandelt sich die Farbe in luftdurchlässige irisierende Materie, um in seinen Spätwerken in Eroberung des Lichtes und der Beherrschung seiner Effekte auszuklingen.

Anton Faistauer - Frau lesend

Anton Faistauer – Frau lesend

Neben weiteren Ausstellungen erhielt Faistauer in den Jahren 1928 (Priesterseminar Bamberg) und 1929 (Schloss Weidlingau) weitere Freskoaufträge. Im selben Jahr reiste er das letzte Mal nach Italien.

Faistauers Arbeiten wurden schon zu seinen Lebzeiten in Sammlerkreisen geschätzt. Er gilt als einer der wichtigsten Pioniere der modernen Malerei Österreichs. Speziell seine beiden grossen Freskoarbeiten zeigen seine Vorliebe für die geschlossene, ausgewogene Komposition und spiegeln deutlich den ihm eigenen lyrischen Gefühlsausdruck wider.

Am 13. Februar 1930 starb Anton Faistauer nach einer Magenoperation im Alter von 43 Jahren.


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