Handgemalte Reproduktionen nach Werken alter Meister

Galerie Juan Gris

Juan Gris - Portraet - Portrait of the Artist's MotherHandgemalte Ölbild Reproduktionen in Museumsqualität zu besten Preisen

Juan Gris war neben Picasso und Braque, einer der drei wichtigsten Kubisten und mit ein  Wegbereiter der modernen Malerei. Im Gegensatz zu den Bildern der beiden anderen (copy right) kann ich Ihnen die Bilder Juan Gris’s hier zeigen.

Hier finden Sie 214 Bilder Juan Gris, das sind 214 Vorlagen für handgemalte Ölbilder / Reproduktionen: wählen Sie ein Bild und senden Sie mir eine Anfrage mit dem gewünschten Format. Sie erhalten umgehend ein entsprechendes Angebot.

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Juan Gris - Bierglas und Karten - Beer Glass and Cards

Juan Gris – Bierglas und Karten

Juan Gris

– eine kleine Biografie

(* 23. März 1887 in Madrid)

In den ersten Jahren des vergangenen Jahrhunderts gehört der Maler Juan Gris an der Seite Pablo Picassos und Georges Braques zum Dreigestirn des Pariser Kubismus. Seine besondere Verehrung für sein künstlerisches Vorbild bildete Gris 1912 mit einem Porträt Picassos ab. Gleichzeitig begann er zu diesem Zeitpunkt, die kubistische Formgebung eigenständig weiterzuentwickeln. Kollagen aus illusionistischen Stillleben sind Hauptelemente seiner individuellen Bildkompositionen.

Juan Gris - Stillleben mit Oellampe - Still Life with Oil Lamp

Juan Gris – Stillleben mit Oellampe

José Victoriano Carmelo Carlos González-Pérez – später unter dem Namen Juan Gris einer der bedeutendsten neuzeitlichen Maler Spaniens – war das 13. von insgesamt 14 Kindern einer begüterten Madrider Kaufmannsfamilie. Seine bereits in jungen Jahren geförderte zeichnerische Begabung mündete in ein Studium an der Madrider Kunst- und Gewerbeschule Escuela de Artes y Manufacturas. Hier wurde Gris zwischen 1902 und 1904 in den Kunstsegmenten kommentierende Zeichnung und Textillustration ausgebildet. Geprägt von starken Art-Nouveau-Einflüssen trat er nach dem Studium zunächst in das Atelier von José Maria Carbonero ein.

Juan Gris - Ein Topf Geranien - A Pot of Geraniums

Juan Gris – Ein Topf Geranien

Juan Gris in Paris: Nachdem er 1906 in die französische Hauptstadt übergesiedelt war, trat er fortan als Juan Gris auf. Von seinem Atelier im Bateau-Lavoir am Montmartre aus arbeite Gris neben Picasso und Braque an der Weiterentwicklung des aufkommenden Kubismus. Als Mitglied der Pariser Avantgarde bewegte er sich in den Salons der Schriftstellerin Gertrude Stein, wo er Kontakte zu Max Jacob, André Salmon, Guillaume Apollinaire, Fernand Leger und Georges Braque pflegte.
Um die Jahre 1908/1909 arbeitete Juan Gris als Zeichner für renommierte Pariser Zeitungen.

Cubisme: Frankreichs Kunstkritiker Louis Vauxelles hatte 1910 den Begriff „Cubisme“ für das Werk Picassos und Braques etabliert, dem sich nun auch Gris in seinen Bildern zuwendete. Die kubistische Darstellungsweise kommt Gris‘ künstlerischer Entwicklung entgegen, zumal seine Werke schnell in experimentierfreudige Galerien einziehen.

Juan Gris - Offenes Fenster mit Huegeln - Open Window with Hills

Juan Gris – Offenes Fenster mit Huegeln

Bald entfernte sich Juan Gris von der Schwarz-Weiß-erdfarbenen Farbpalette der Kubismus-Bilder von Braque und Picasso. Nach einer Begegnung zwischen Gris und Henry Matisse nahm um 1914 die weitläufige Farbigkeit in seinen Werken zu und Jacques Lipschitz inspiriert ihn 1917 zur Schaffung farbiger Gipsskulpturen. 1919 kommt es zur ersten Einzelausstellung in der Pariser Galerie de L’Efferts Moderne.

Krankheitsjahre: 1920 beginnen die Krankheitsjahre des Juan Gris. Sein Inneres widerspiegelt der Künstler in einem seiner Hauptmotive: Harlekin als Mittler zwischen Drama und Komödie.

1924 siedelt Juan Gris noch einmal um. In Boulogne-sur-Seine schafft er viel beachtete Ballett-Bühnenbilder; 1925 hat er Ausstellungen in der renommierten Düsseldorfer Galerie Alfred Flechtheim. Zudem arbeitet Gris an Lithografien zu Texten von Gertrude Stein und Tristan Tzara.

Juan Gris ist erst 39 Jahre alt, als er am 11. Mai 1927 in Boulogne-sur-Seine verstirbt.