Handgemalte Reproduktionen nach Werken alter Meister

Galerie Pawel Filonow

Pawel Filonov - SelbstportraitHandgemalte Ölbild Reproduktionen in Museumsqualität zu besten Preisen

Pawel Filonow war ein russischer Maler und Revolutionär der in kubistisch abstraktem Stil malte. Seine Motive waren von seiner politischen Einstellung geprägt.

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Pawel Filonov - West und Ost

Pawel Filonov – West und Ost

Pawel Filonow – eine kleine Biografie

Pawel Filonow war ein russischer Avantgarde-Künstler, Kunsthistoriker und Dichter. Er wurde am 8. Januar 1883 in Moskau geboren.

Pawel Filonow besuchte von 1894 bis 1896 eine städtische Gemeindeschule in Moskau, zog aber 1897 nach dem Tod seiner Eltern nach St. Petersburg, um dort Kunstunterricht zu nehmen. Er arbeitet während dieser Zeit auch als Anstreicher und Dekorateur, entwarf Werbebilder und fertigte Drucklithografien an. Von 1903-1908 erhielt er Unterricht im Atelier von Lew Dmitijew-Kawkasski, um dann im Jahr 1908 der dortigen Kunstakademie beizutreten, aus der er jedoch bereits nach zwei Jahren ohne Abschluss entlassen wurde.

Pawel Filonov - Elf Koepfe

Pawel Filonov – Elf Koepfe

Anschließend suchte Pawel Filonow vor allem in Reisen Inspiration für sein künstlerisches Schaffen. So unternahm er u.a. auch eine Pilgerfahrt über Konstantinopel nach Palästina.

Von 1910 bis 1914 war Pawel Filonow dann Mitglied der Künstlergruppe  Soyuz Molodyozhi, gegründet von den beiden Künstlern Jelena Guro und Michail Matjuschin. Während dieser Zeit schrieb er den Artikel „Kanon und Gesetz“, in dem er die Prinzipien der analytischen Kunst bzw. des Anti-Kubismus darlegte und fertigte 1913 die Bühnenbilder für die Tragödie Wladimir Majakowski an.

Pawel Filonov - Kolkhoznik Mitglied eines Kolchos

Pawel Filonov – Kolkhoznik Mitglied eines Kolchos

In den darauf folgenden Jahren stand Pawel Filonow Vladimir Mayakovsky, Velimir Khlebnikov und anderen Futuristen nahe und illustrierte im Zuge dessen mehrere futuristische Bücher, u.a. den Sammelband Brüllender Parnass, herausgegeben von Iwan Puni und Michail Matjuschin, sowie den Gedichtband von Welimir Chlebnikow.

1916 wurde Pawel Filonow als Soldat zum Ersten Weltkrieg eingezogen und musste an der rumänischen Front kämpfen. Er wirkte in dieser Zeit aktiv an der Russischen Revolution von 1917 mit und diente als Vorsitzender des revolutionären Kriegskomitees von Dunay. Filonov kehrte 1918 nach St. Petersburg zurück und nahm im Mai-Juni 1919 an der Ersten Staatlichen Freien Ausstellung künstlerischer Werke im dortigen Winterpalast teil. Er stellte dort den 22 Gemälde umfassenden Zyklus Einführung ins Welterblühen aus.

Pawel Filonov - Udarnitzi Rekordverdaechtige Arbeiter in der Fabrik Krasnaya Zaria

Pawel Filonov – Udarnitzi Rekordverdaechtige Arbeiter in der Fabrik Krasnaya Zaria

1923 wurde Pawel Filonow Professor der Akademie der Künste in St. Petersburg und darüber hinaus ein Mitglied des sogenannten Staatlichen Instituts für künstlerische Kultur. Er gründete im Anschluss die Künstlergruppe Meister der Analytischen Kunst, die mit über 70 Künstlern einen regen Zulauf zu verzeichnen hatte, jedoch erst 1927 offiziell anerkannt wurde. Diese Gruppe der Anhänger der Analytischen Kunst war bis 1932 aktiv, traf sich aber noch bis Filonovs Tod im Jahr 1941 regelmäßig.

Pawel Filonov - Formel des Fruehlings

Pawel Filonov – Formel des Fruehlings

1929 war eine große Retroperspektive von Filonovs Werken geplant, wurde jedoch im weiteren Verlauf vom damaligen Sowjetischen Regime verboten. Seine Bilder waren daraufhin nur noch einem engen Kreis seiner Anhänger zugänglich.

Ab 1932 brach für Pawel Filonow durch äußere politische Umstände eine Zeit des großen Hungerns ein, doch selbst vom Hunger gequält, weigerte er sich, seine Werke an private Sammler zu verkaufen. Er plante stattdessen, dieses an das staatliche Russische Museum zu übergeben, was aber erst 1977 durch Filonovs Schwester auch tatsächlich geschah.

Pawel Filonow selbst verlor den Kampf gegen den Hunger, geschwächt durch eine Lungenentzündung während der Belagerung Leningrads und starb am 3. Dezember 1941.


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