Handgemalte Reproduktionen nach Werken alter Meister

Galerie Ferdinand Hodler

Ferdinand Hodler - Selbstportraet 5

Handgemalte
Ölbild Reproduktionen in Museumsqualität zu besten Preisen

Ferdinand Hodler war ein Schweizer Maler der im Stil des Symbolismus malte und im neunzehnten Jahrhundert der bedeutendste Schweizer Maler war.

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Ferdinand Hodler - Der Fruehling - 1Ferdinand Hodler
– eine kleine Biografie

Ferdinand Hodler war ein schweizerischer Maler, Zeichner und Graphiker. Er wurde am 14.03.1853 in Bern geboren.

Hodlers leiblicher Vater starb früh an Tuberkulose, wodurch seine Mutter im Jahr 1861 den Flachmaler Gottlieb Schüpbach heiratete, bei dem Hodler neben dem Besuch der Volksschule das Malerhandwerk erlernte.

Ferdinand Hodler - Der Holzfaeller 1

Ferdinand Hodler – Der Holzfaeller

Im Winter 1867/1868 begann Ferdinand Hodler in Thun eine Lehre beim Vedutenmaler Ferdinand Sommer. Dessen Einfluss bewirkte, dass Hodler nach seinem Umzug 1870 zu seinem Onkel Friedrich Neukomm nach Langenthal erste signierte Bilder im Stile Sommers malte. Von 1873-1877 wurde er in Genf Freischüler bei Bartélemy Menn, der Lehrer an der EcBa gewesen war. Im Zuge seiner Lehrzeit in Genf kehrte Hodler regelmäßig nach Langenthal zurück, um Landschaften, sowie Figuren und Bildnisse (u.a. von Friedrich Neukomm) zu malen. Unter dem Einfluss Menns ist eine Abkehr Hodlers von der Vedutenmalerei erkennbar. Er wandte sich nun mehr der Pleinairmalerei zu. Auch das Portrait-, Figuren- und Tierbild trat zu dieser Zeit bei Hodler stärker in den Vordergrund; 1872 entstand schließlich das erste von ca. 50 Selbstbildnissen.

Ferdinand Hodler - Der Moench mittags

Ferdinand Hodler – Der Moench mittags

In den Jahren 1877-1879 unternahm Ferdinand Hodler Reisen nach Paris und Spanien; 1881 bezog er darüber hinaus an der Grand‘ Rue in Genf ein Atelier, welches er bis 1902 auch als Wohnung nutzte. Mitte der 1880er Jahre begann Hodler sich von den künstlerischen Vorbildern seiner frühen Jahre zu lösen, ab 1885 entstanden Bilder im von ihm entwickelten, Parallelismus genannten Stil.

Im Dezember 1885 hatte Ferdinand Hodler im Genfer Cercle des Beaux-Arts seine erste Einzelausstellung. Die zweite Soloschau wurde ihm 1887 im Kunstmuseum seiner Heimatstadt Bern ermöglicht. 1892 beteiligte er sich in Paris mit dem Gemälde Enttäuschten Seelen am ersten Salon de la Rose+Croix, einem symbolistischen Künstlerzirkel.

Ferdinand Hodler - Thunersee mit symmetrischer Spiegelung vor Sonnenaufgang

Ferdinand Hodler – Thunersee mit symmetrischer Spiegelung

Als Sieger aus der Konkurrenz für die Ausschmückung des Schweizerischen Landesmuseums in Zürich hervorgegangen, arbeitete Ferdinand Hodler 1897-1900 intensiv an den Entwürfen für Fresken mit dem Titel Der Rückzug der Schweizer aus der Schlacht von Marignano. Diese Arbeit führte zum sogenannten Freskenstreit, bei dem sich Hodler mit Unterstützung der schweizerischen Künstlerschaft gegen konservative Kreise behaupten konnte.

Zwischen den Jahren 1896 und 1899 erteilte Hodler Zeichen- und Malunterricht am Gewerbemuseum in Freiburg. Als Schüler hatte er dort vor allem Oswald Pilloud, Hiram Brülhart, Raymond Buchs und Jean-Edouard de Castella. In dieser Zeit heiratete Hodler auch die Genfer Kaufmannstochter Berthe Jacques, die ihm bis dahin für symbolistische Werke Modell gestanden hatte.

Ferdinand Hodler - Abendnebel am Thunersee

Ferdinand Hodler – Abendnebel am Thunersee

Auf der Weltausstellung in Paris 1900 bekam Ferdinand Hodler die Goldmedaille für drei seiner ausgestellten Werke. Bis 1900 beschickte Hodler über 200 Ausstellungen. Anlässlich der Ausstellung der Wiener Sezession im Januar 1904 wurde Hodler von den Kritikern gefeiert und in Folge dessen im deutschsprachigen Raum zunehmend bei Sammlern und in der Öffentlichkeit bekannt.

1908 lernte Hodler Valentine Godé-Darel (1873–1915) kennen, die seine Geliebte wurde und mit der er die Tochter Paulette Magnenat-Hodler (1913–1999) hatte. 1911 war er in Deutschland schließlich auf dem Höhepunkt seines finanziellen und gesellschaftlichen Erfolges angelangt.

Ferdinand Hodler - Der Tag

Ferdinand Hodler – Der Tag

Doch schon 1914 wurde Ferdinand Hodler aus fast allen Künstlervereinigungen in Deutschland ausgeschlossen als er einen Protestbrief gegen den Beschuss der Kathedrale von Reims durch die deutsche Artillerie im Ersten Weltkrieg unterschrieb. In seiner Heimat jedoch war der Erfolg ungebrochen: 1911 wurden zwei Banknoten mit Motiven seiner Bilder (Der Mäher, Der Holzfäller) bedruckt, 1913 wurde ihm der Ehrendoktor der Universität Basel verliehen und 1916 erhielt er eine Professur an der EcBA in Genf.

Kurz nach der Eröffnung der Retrospektive in Genf 1918 starb Ferdinand Hodler am 19. Mai des Jahres zu Hause an den Folgen einer Lungenentzündung.