Handgemalte Reproduktionen nach Werken alter Meister

Galerie Marsden Hartley

Marsden Hartley - Selbstportrait als Zeichner - Self Portrait as a DraughtsmanHandgemalte Ölbild Reproduktionen in Museumsqualität zu besten Preisen

Marsden Hartley war ein amerikanischer Maler und gilt als einer der größten Maler der klassischen Moderne in den Vereinigten Staaten. Seine feinsten sowie originellsten Arbeiten stellen die Felsenküsten und Fischer seiner Heimat Maine dar.

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Marsden Hartley - Vorkrieg Festzug

Marsden Hartley – Vorkrieg Festzug

Marsden Hartley – eine kleine Biografie

Marsden Hartley gilt als einer der größten Maler der klassischen Moderne in den Vereinigten Staaten. Seine feinsten sowie originellsten Arbeiten stellen die Felsenküsten und Fischer seiner Heimat Maine dar.

Hartley wurde am 4. Januar 1877 als Edward Hartley in Lewiston (Maine) geboren. Sein frühes Leben war von Tragödien gezeichnet. Hartleys Schwester und beide Brüder verstarben bereits im frühen Kindesalter. Nach dem Tod seiner Mutter im Jahre 1885 schickte ihn der Vater nach Auburn (Maine), um dort bei seiner Tante zu leben.

Marsden Hartley - Flammendes Becken Dogtown

Marsden Hartley – Flammendes Becken Dogtown

Erst im Jahre 1893 führte der Vater die Familie in Cleveland wieder zusammen, als er Martha Marsden heiratete. Ihr verdankt Hartley seinen Vornamen.

Seine ersten Unterrichtsstunden erhielt der junge Hartley von dem Landschaftsmaler John Semon. Durch Ehrgeiz angetrieben erhielt er zunächst ein Stipendium für das Kunstinstitut in Cleveland und kurz darauf ein weiteres für ein Kunststudium in New York.

Marsden Hartley - Leuchtturm

Marsden Hartley – Leuchtturm

Im Alter von 22 Jahren begann er sein Studium an der New Yorker William Merrit Chase Kunstakademie. Hohe Studiengebühren zwangen ihn jedoch, nach einem Jahr zur nahegelegenen staatlichen Hochschule für Gestaltung zu wechseln.

Im Jahre 1906 kehrte Hartley in seine Heimatstadt Lewiston zurück. Er begann eine Arbeit als Handwerker in einer religiösen Gemeinschaft namens Green Acre. Durch Verbindung mit dieser sicherte er sich seine erste Ausstellung in einem Privathaus, nach deren Erfolg er nach Boston zog. Zwei Jahre später stellte er in Rowlands Galerie aus.

Marsden Hartley - Morgenrot

Marsden Hartley – Morgenrot

Dank einheimischer Sammler erhielt er eine Einladung zu einem Treffen mit William Glackens (1870-1938) in New York, dessen Gunst er schnell gewann. Dieser organisierte eine kleine Ausstellung seiner Werke, auf die der Fotograf und “291” Galeriebesitzer Alfred Stieglitz aufmerksam wurde.
Mit der ersten extensiven Ausstellung in der Galerie 291 wurde Hartley der New Yorker Avantgarde vorgestellt. Ausbleibende Verkäufe stürzten ihn jedoch in eine tiefe Depression, sodass ihm der Kunsthändler N. E. Montross finanzielle Unterstützung bot, um die Malerei fortzusetzen.

Marsden Hartley - Sommer ausserhalb Gloucester

Marsden Hartley – Sommer ausserhalb Gloucester

Drei Jahre lang arbeitete er nahezu isoliert und kehrte nur gelegentlich nach New York zurück.

Mitte April 1912 reiste Hartley erstmals nach Europa. In Paris kam er in Kontakt mit einer Gruppe Deutscher, zu der Arnold Ronnebeck und sein Cousin, der Offizier Karl von Freybourg, gehörten. Mit der Leichtigkeit der europäischen Kultur erforschte er erstmals offen seine Homosexualität.

Marsden Hartley - Vase mit Blumen

Marsden Hartley – Vase mit Blumen

Hartley zog 1913 nach Berlin, wo er Wassily Kandinsky und weitere Mitglieder der Künstlergruppe „Blaue Reiter“ kennenlernte. Trotz Ausbruch des 1. Weltkrieges verblieb er dort und malte. Der baldige Kriegstod seines Freundes und vermeintlichen Liebhabers Freybourg ließen ihn in eine Trauer verfallen, die Inspiration für einige seiner größten Werke war.

Während des Krieges arbeitete er ununterbrochen an der Reihe der abstrakten Bildnisse deutscher Offiziere. Im Oktober 1915 wurden 45 dieser in einer Berliner Galerie ausgestellt und von den Kritikern gelobt.

Marsden Hartley - Junger Mann mit Freund Billy

Marsden Hartley – Junger Mann mit Freund Billy

Doch der Krieg zwang ihn im Dezember 1915 zur Rückkehr nach New York. Die Ausstellung der Deutschen Offizier Bildreihe im  „291 “ stieß auf geteilte Meinungen. Seine ambivalenten Bilder wurden von vielen Kritikern als anti-amerikanisch und pro-deutsch interpretiert. Daraufhin zog sich Hartley für den Winter auf Bermuda zurück, wo er sich der Malerei und dem Schreiben von Poesie widmete, welche er 1917 erstmalig veröffentlichte.

Etwa 10 Jahre führte er sein nomadisches Leben fort. Er kehrte nach Berlin zurück, besuchte Italien, Frankreich, Mexiko und dann erneut Deutschland, um dann 1934 von seiner letzten großen Auslandsreise zurückzukehren.

Marsden Hartley - Meerfenster Neuengland

Marsden Hartley – Meerfenster Neuengland

Im Winter 1934 verzweifelte er und verbrannte etwa 100 Leinwände und Zeichnungen in einem melodramatischen Akt an seinem 58. Geburtstag, da er nicht für Lagerkosten aufkommen konnte.

Im Frühling 1935 bereiste er die Küste Nova Scotia und lebte mit dem Fischer Francis Mason und dessen Familie zusammen. Im Sommer wiederholte er seinen Besuch und wurde im Winter Zeuge eines Bootunglücks, bei dem 2 Söhne der Masons umkamen, worauf Hartley zutiefst bestürzt bei der Familie verblieb.

Den Rest seines Lebens verbrachte er in Maine und besuchte New York und Cleveland nur gelegentlich. Im Sommer 1943 verschlechterte sich sein Gesundheitszustand dramatisch, sodass er am 2. September in Ellsworth an Herzversagen verstarb. Er wurde 66 Jahre alt.