Handgemalte Reproduktionen nach Werken alter Meister

Galerie Alexander Kanoldt

Alexander Kanoldt - Selbstportrait

Handgemalte Ölbild Reproduktionen in Museumsqualität zu besten Preisen

Alexander Kanoldt war ein deutscher Maler, der im Stil des Neoimpressionismus und der „neuen Sachlickeit“ malte.

Hier finden Sie 64 Bilder Alexander Kanoldts, Da sind 64 Vorlagen für handgemalte Ölbilder / Reproduktionen: wählen Sie ein Bild und senden Sie mir eine Anfrage mit dem gewünschten Format. Sie erhalten umgehend ein entsprechendes Angebot.

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Alexander Kanoldt - Olevano

Alexander Kanoldt – Olevano

Alexander Kanoldt
– eine kleine Biografie

Alexander Kanoldt kam am 29. September 1881 in Karlsruhe als Sohn des spätklassizistischen Landschaftsmalers Edmund Friedrich Kanoldt zur Welt. Alexander begann im Alter von achtzehn Jahren eine Lehre als Dekorationsmaler in der örtlichen Kunstgewerbeschule, beschloss aber im Jahr 1901, in die Kunstakademie einzutreten. Er nahm Zeichenunterricht bei Ernst Schurth und lernte dabei auch Adolf Erbslöh kennen.

Während dieser Zeit beschäftigte sich Alexander Kanoldt intensiv mit neoimpressionistischen Techniken, die ihn auch zu technisch extrem anspruchsvollen Farblithographien inspirierten. Im Jahr 1904 setzte Kanoldt seine Studien bei Friedrich Fehr fort und wurde zwischen 1906 und 1909 dessen Meisterschüler.

Alexander Kanoldt - Im Eisacktal

Alexander Kanoldt – Im Eisacktal

Im Jahr 1908 ging Alexander Kanoldt nach München, wo er ein Jahr später die „Neue Künstlervereinigung München“, ein Vorläufer des „Blauen Reiter“, zusammen mit Alexej von Jawlensky, Wassily Kandinsky, Gabriele Münter und anderen gründete. Alexander Kanoldt beteiligte sich im Jahr 1909 auch an ihrer ersten Ausstellung in der Modernen Galerie des Heinrich Thannhauser in München.

1913 war Alexander Kanoldt neben Paul Klee, Alexej von Jawlensky, Wladimir Bechtejeff und Karl Caspar, ein Mitglied der „Münchener Neuen Sezession“. Alexander Kanoldts künstlerische Laufbahn wurde durch den Ausbruch des ersten Weltkrieges unterbrochen, in dem Kanoldt von 1914 bis 1918 als Offizier diente.

Alexander Kanoldt - Klosterkapelle von Saeben

Alexander Kanoldt – Klosterkapelle von Saeben

Während eines längeren Aufenthalts gemeinsam mit Albert Erbslöh im Jahr 1924 in Italien fertigte Alexander Kanoldt eine Reihe multiperspektivische Architekturlandschaften in magisch geschachtelter Form aber auch ruhige Innendarstellungen. Diese Arbeiten markieren einen Neuanfang in Kanoldts Arbeit und führen zu einer Einladung seine Werke in der „Neuen Sachlichkeit“-Ausstellung im Jahre 1924 in der „Kunsthalle Mannheim“ zu zeigen. Seine Werke waren die zweitgrößte Gruppe von Arbeiten nach denen Max Beckmanns.

Alexander Kanoldt - Stillleben Blumen mit Apfel

Alexander Kanoldt – Stillleben Blumen mit Apfel

1925 lud Oskar Moll ihn ein, an der „Breslauer Kunstakademie“ zu unterrichten, ein Amt, das er im Jahr 1931 wieder aufgab. Zusammen mit Karl Hofer war Alexander Kanoldt im Jahre 1927 Gründer der „Badischen Secession“ in Freiburg, im Jahre 1931 eröffnete er eine private Malerschule in Garmisch- Patenkirchen .

Im Jahr 1932 trat er in die Münchner Künstlergruppe „Die Sieben“ ein und beteiligte sich an deren Ausstellungen. In dieser Zeit malte Kanoldt meist Stilleben und italienische Landschaften. Ihre nüchterne Darstellungsweise der „Neuen Sachlichkeit“ nahe.

Alexander Kanoldt - Stillleben mit Fensterausblick

Alexander Kanoldt – Stillleben mit Fensterausblick

1932 plante Alexander Kanoldt mit Adolf Erbslöh zusammen eine Ausstellung der Neue Künstlervereinigung München für 1934 im Münchener Kunstverein aus Anlass ihrer Gründung vor 25 Jahren. Sie sollte Arbeiten der damaligen Mitglieder zeigen. Dieser Plan konnte nicht mehr realisiert werden, weil nach der Machtübernahme der Nazis 1933 nicht nur die Malerei der ehemaligen N.K.V.M.-Mitglieder als entartet geächtet wurde.

Obwohl seit 1932 Mitglied der NSDAP und seit 1933 Professor an der Kunstakademie in Berlin, wurden Alexander Kanoldts Arbeiten während des Nazi-Regimes als entartete Kunst bezeichnet und im Jahr 1937 beschlagnahmt. Aus gesundheitlichen Gründen war er schon ein Jahr zuvor gezwungen seine Professur in Berlin aufzugeben .

Alexander Kanoldt starb am 24. Januar 1939 an einer Herzkrankheit.


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