Handgemalte Reproduktionen nach Werken alter Meister

Galerie Aristarch Lentulow

Aristarkh Lentulov - Selbstportraet - Self Portrait 2

Handgemalte
Ölbild Reproduktionen in Museumsqualität zu besten Preisen

Aristarch Lentulow war ein russischer Maler des Kubo-Futurismus Mitbegründer der Moskauer Künstlergruppe „Karo-Bube“.

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Aristarkh Lentulov - Zug auf einer Bruecke

Aristarkh Lentulov – Zug auf einer Bruecke

Aristarch Lentulow – eine kleine Biografie

Aristarch Wassiljewitsch Lentulow, geboren am 16. Januar 1882 in Nischni Lomow bei Pensa (Russland), war ein Maler, Bühnenbildner und Pädagoge. Er war Sohn eines russisch-orthodoxen Geistlichen und studierte von 1898 – 1906 an den Kunsthochschulen in Pensa und Kiew Malerei.

Nachdem er beim Eintrittstest an der Kunstakademie in St. Petersburg durchgefallen war nahm er in den folgenden zwei Jahren privaten Unterricht bei Dmitri Kardowski. Dabei interessierten ihn vor allem die Darstellung von Licht und Farbe.

Aristarkh Lentulov - Das Milchmaedchen

Aristarkh Lentulov – Das Milchmaedchen

Später ging er nach Paris um an der Académie de la Palette im Studio von Henri Le Fauconnier zu arbeiten. Obwohl er mit Fauvismus, Post-Impressionismus und Kubismus experimentierte, entwickelte er seinen eigenen Stil, welcher sehr farbenfroh und vom Futurismus beeinträchtigt war. Dies verlieh ihm in Paris den Spitznamen „Der russische Futurist“.

Lentulow kehrte 1909 nach Russland zurück und reiste in den nächsten Jahren quer durch Europa.  Im Jahr 1910 gehörte Lentulow zu den Mitbegründern des Bundes „Karo-Bube“, welche eine Vereinigung von vielversprechenden russischer Avantgarde-Künstler war.

Aristarkh Lentulov - Kirchen

Aristarkh Lentulov – Kirchen

Obwohl die malerischen Stile der Gruppe unterschiedlich geprägt waren, wollten sie gemeinsam ihren Unmut ausdrücken über das, was sie als Borniertheit der traditionellen bildenden Kunst empfanden. Die Gruppe wurde während ihrem siebenjährigen Bestehen von viel Skepsis begleitet. Lentulow beeinflusste in dieser Zeit die Entwicklung des russischen Futurismus und später den Kubo-Futurismus in Russland massgeblich.

Aristarkh Lentulov - Nizhny Novgorod

Aristarkh Lentulov – Nizhny Novgorod

Lentulows Reise nach Italien im Jahre 1912 inspirierte eine neue Ära seiner Malerei. Von Da Vincis Gemälden war er ebenso angetan wie den Werken von Titian und Veronese. Im gleichen Jahr fasste er in Krim den Auftrag, ein Wandgemälde in einem lokalen Kaffee anzufertigen. Die grossformatige Arbeit und die Eindrücke der Italien-Reise inspirierte Lentulow, eine Serie von monumentalen Gemälden unter der Anwendung des kubistischen Verfahrens anzufertigen.

Lentulow war in den 1920er-Jahren Mitgründer des Vereins Moskauer Künstler und wurde später dessen Vorsitzender.

Aristarkh Lentulov - Portrait des A Tairov

Aristarkh Lentulov – Portrait des A Tairov

Viele der Mitglieder waren früher bei der Karo-Buben-Gruppe dabei. In dieser Zeit begann er am Moskauer Institut für Bildende Künste zu unterrichten und bot kostenlose Workshops um Moskau herum an. An der ersten Russischen Kunstausstellung 1922 in Berlin war er mit mehreren seiner Bilder vertreten. An der Pariser Kunstausstellung wurde er 1925 für sein Bühnenbild zu Rubinsteins Oper „Der Dämon“ mit einem Ehrendiplom ausgezeichnet.

Während den 1920er- und 1930er-Jahren veränderte sich Lentulows Kunststil.

Aristarkh Lentulov - Stillleben mit Kuerbis

Aristarkh Lentulov – Stillleben mit Kuerbis

Er arbeitete an kleineren Gemälden und obwohl er eine intensive Farbpalette benutzte, rückte seine Malerei näher an den post-impressionistischen Stil. Er orientierte sich an Paul Cézannes gedeckter Farbpalette. Viele seiner Werke aus dieser Zeit waren Aussichten aus seinen Studio-Fenstern.

1933 hatte Lentulow eine Solo-Ausstellung über seine gesamte Werkpalette. Später reiste er intensiv durch Russland auf der Suche nach inspirierenden Szenen für seine finale Gemäldeserie, welche sich auf die Industrialisierung fokussierte. Unter anderem fertigte er eine Reihe von Skizzen und Bildern über den Bau der Moskauer Metro an.

Ab 1937 war Lentulow als Professor am Moskauer Surikow-Institut tätig. Er starb am 18. April 1943 nach einer langwierigen Krankheit.