Handgemalte Reproduktionen nach Werken alter Meister

Galerie Gustave Loiseau

Gustave Loiseau - Selbstportraet mit Statuette

Handgemalte Ölbild Reproduktionen in Museumsqualität zu besten Preisen

Gustave Loiseau war ein französischer Maler des Post-Impressionismus, vor allem für seine Landschaften und Szenen aus den Pariser Straßen bekannt.

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Gustave Loiseau - Ansicht von Saint Cyr du Vau Dreuil

Gustave Loiseau – Ansicht von Saint Cyr du Vau Dreuil

Gustave Loiseau – eine kleine Biografie

Gustave Loiseau wuchs als Sohn einer Metzger-Familie in Paris und Pontoise auf. Bei einem Freund der Familie diente Loiseau als Lehrling eines Dekorationsmalers. Nachdem er bei einer Typhus-Attacke beinahe ums Leben kam, erklärte er seinen Eltern seinen Wunsch, Künstler zu werden. Seine Eltern verkauften daraufhin ihre Metzgerei und zogen nach Pontoise.

1887 schrieb er sich an der „École des arts décoratifs“ in Paris ein, wo er finanziert vom Erbe der verstorbenen Grossmutter Aktmalerei studierte.

Gustave Loiseau - Blumen und Statue

Gustave Loiseau – Blumen und Statue

Loiseau war während dieser Zeit einer der ersten Künstler, welcher das später als Bateau-Lavoir Weltruhm erlangende Haus bewohnte. In diesem Haus lebte und arbeitete unter anderem Picasso zu Beginn seiner Karriere. Nach einem Streit mit seinem Lehrer verliess er die Schule und lud den Landschaftsmaler Fernand Gerade Quignon ein, ihn privat Malerei zu unterrichten.

Auf Quignon’s Rat reiste Loiseau 1890 zum ersten Mal nach Pont-Aven und mietete ein Zimmer in der billigsten Pension am Ende des Stadtplatzes. In dieser Pension traf er auf die Künstler Maxime Maufra und Henry Moret.  Loiseau neigte sich eher Richtung Impressionismus und folgte den Theorien des Divisionismus.

Gustave Loiseau - Fluss in Herbst

Gustave Loiseau – Fluss in Herbst

Loiseau erklärte, dass „das Nebeneinander von Farbflecken in der divisionistischen Weise in vielen Fällen eine genaue und leistungsfähige Interpretation der Wirkung des Lichts ergibt“.

Nachdem Loiseau mit Pointillismus experimentierte, fand er seine eigene Herangehensweise an den Postimpressionismus, um Landschaften direkt aus der Natur zu malen.

Gustave Loiseau - Clignancourt Strasse

Gustave Loiseau – Clignancourt Strasse

Sowohl Maufra und Moret trieben Loiseau an, seine Werke 1891 und 1892 im „Salon des Indépendants“ in Paris auszustellen. François Depeaux, ein Sammler und enger Freund von Claude Monet, war einer der ersten, welcher Loiseau entdeckte und zwei seiner Gemälde kaufte.

Nachdem Loiseau den Sommer 1894 in der Bretagne verbrachte, kehrte er nach Paris zurück und kontaktierte Paul Durand-Ruel, welcher als einer der führenden Kunsthändler der Impressionisten galt und unter anderem Monet vertrat. Die Beziehung zu Durand-Ruel ermöglichte es Loiseau, viel zu reisen und Regionen und Themen zu entdecken, welche ihn für den Rest seiner Laufbahn inspirierten.

Gustave Loiseau - Etretat 1

Gustave Loiseau – Etretat 1

Im Frühjahr 1895 zog Loiseau nach Moret-sur-Loing und begann, die Hügel und Flüsse der Region zu malen. Er reiste in dieser Zeit durch die Normandie, Bretagne und die Dordogne und kehrte jeweils im Winter nach Ile-de-France zurück. Seine Bilder erlauben seine Reisetätigkeiten nachzuvollziehen.

Im Jahr 1904 hatte er ein in seinem Haus in Pontoise ein schönes Garten-Atelier eingerichtet. Viele seiner Werke sind Aussichten aus seinem Atelier. Ebenfalls malte Loiseau zu dieser Zeit häufig an den Ufern der Eure in Saint-Cyr-du-Vaudreuil.

Gustave Loiseau - Dorfbewohner im Regen

Gustave Loiseau – Dorfbewohner im Regen

Dort produzierte er eine beeindruckende Serie von Pappeln, welche an die Werke von Monet erinnerten.

Loiseau kehrte jedes Jahr in die Bretagne zurück. Er besuchte Saint-Herbot und Le Huelgoat im Jahre 1903, Cap Fréhel in den Jahren 1905 und 1906 und Douarnenez-Tréboul im Jahr 1913. Seine Maltechnik veränderte sich in den 1910er-Jahren und er entwickelte mit seiner Schraffur eine besondere Qualität, welche heute als seine Spezialität gilt.

Gegen Ende seines Lebens erwarb er ein weiteres Studio in Paris, wo er in verschiedenen Gemälden den Blick auf die Stadt malte. Loiseau starb in Paris im Jahr 1935, kurz nach seinem siebzigsten Geburtstag.