Handgemalte Reproduktionen nach Werken alter Meister

Galerie Henri Le Sidaner

Henri_Le_Sidaner_(1862-1939)_par_Marie_Duhem_(1871-1918)

Handgemalte Ölbild Reproduktionen in Museumsqualität zu besten Preisen

Henri Le Sidaner war ein französischer Maler des Impressionismus, der hauptsächlich durch seine Landschaftsbilder bekannt wurde.

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Galerie Henri Le Sidaner: Am Wasser

Galerie Henri Le Sidaner: Gartenansichten

Galerie Henri Le Sidaner: Stadtansichten

Galerie Henri Le Sidaner: Verschiedenes

Henri Le Sidaner - Abendfeier

Henri Le Sidaner – Abendfeier

Henri Le Sidaner – eine kleine Biografie

Le Sidaner war der Sohn eines Schiffkapitäns und kam 1862 in Port Louis, Mauritius auf die Welt. Nach dem Krieg 1870/71 kehrte die Familie Le Sidaner nach Frankreich zurück und ließ sich in Dünkirchen nieder. Dort bekam Le Sidaner durch den Historienmaler Alexandre Desmit seinen ersten künstlerischen Unterricht. Mit dessen Unterstützung wurde er im Frühjahr 1882 an der École des Beaux-Arts (EBA) in Paris aufgenommen und wurde dort unter anderem Schüler von Alexandre Cabanel. Aufgrund künstlerischer Differenzen brach Le Sidaner die Schule ab.

Durch Canabels Unterstützung wurde Le Sidaner bald zu den großen Jahresausstellungen des Salon de Paris zugelassen. Le Sidaner traf den Geschmack der Zeit und konnte schon bald künstlerische wie auch finanzielle Erfolge vorweisen.

Henri Le Sidaner - Treppe

Henri Le Sidaner – Treppe

Während eines Aufenthalts an der Côte d’Opale in Etaples, entdeckte Le Sidaner die impressionistische Malerei. Beim Salon von 1882 wurde er von zwei Gemälden von Manet überwältigt („Le Printemps“ und „Un bar aux Folies-Bergère“). Im selben Jahr entdeckte er die Bilder von Claude Monet, was ihn anspornte, seine Bilder am kleinen Hafen von Etaples mit der gleichen Technik zu malen.

Zwischen 1885 und 1894 lebte Le Sidaner an der Kunstkolonie Etaples, zusammen mit seinem Jugendfreund Eugène Chigot. Dieser teilte das Interesse am atmosphärischen Licht mit ihm. Er leistete sich ausgedehnte Reisen nach London, New York, Rom und Venedig, aber auch künstlerisch reizvolle Gebiete in Frankreich (Küste der Normandie, Pyrenäen, Bretagne) besuchte er wiederholt.

Henri Le Sidaner - Haeuser am Fluss

Henri Le Sidaner – Haeuser am Fluss

Im Jahr 1894 zog Le Sidaner nach Paris. Ein wichtiger Wendepunkt seiner Arbeit markierte das Jahr 1896. Die symbolistische Inspiration der Subjekte verstärkte sein Interesse für das Licht. Mehr als nur das Thema war es die umliegende Leuchtkraft, welche den Maler fesselte.

Während dieser Zeit durchlebte Le Sidaner eine Zeit des intensiven künstlerischen Schaffens. Sein Geschmack für die Lichteffekte konzentrierte sich auf die Hell-Dunkel-Kontraste sowie die Dämmerungstöne.

1898 brach Le Sidaner mit der jungen Pariserin Camille Navarre – die er später heiratete – nach Brügge auf, wo er beim mittelalterlichen Staugewässer seine persönliche Marke von Melancholie entwickelte.

Henri Le Sidaner - Stillleben

Henri Le Sidaner – Stillleben

1901 liess er sich im pittoresken Dorf Gerberoy (Oise-Region) nieder, wo sein Haus und Garten eine ständige Inspiration für seine Gemälde bildete. Er stellte 1905 am Salon, der Galerie Georges Petit in Paris aus und hatte seine erste Einzelausstellung an der Goupil-Galerie in London.
In dieser Zeit erreichte Le Sidaner’s Kunst ihre volle Reife. Seine grossen Bedenken um die Wirkung der Bilder blieb jedoch. Er trichterte seinen Schülern immer wieder eingehend ein, dass keine Landschaft ohne den Lichteffekt gemalt werden sollte.

Von seiner Reise nach Bormes-les-Mimosas im Jahr 1928 brachte Le Sidaner zweifellos die lebhaften, hellen und glücklichen Bilder zurück, die er je produzierte.

1938 kehrte der Künstler nach Touquet zurück und starb im Folgejahr in Paris.