Handgemalte Reproduktionen nach Werken alter Meister

Galerie Rudolf Levy

Rudolf Levy - Selbstbildnis 4

Handgemalte Ölbild Reproduktionen in Museumsqualität zu besten Preisen

Rudolf Levy war ein wichtiger deutscher Expressionist, welcher zu Unrecht weniger bekannt ist.  Seine schönen Landschaften und Stillleben verdienen sich mehr Beachtung.

Hier finden Sie 50 Bilder Rudolf Levys, das sind 50 Vorlagen für handgemalte Ölbilder / Reproduktionen: wählen Sie ein Bild und senden Sie mir eine Anfrage mit dem gewünschten Format. Sie erhalten umgehend ein entsprechendes Angebot.

Wählen Sie bitte Ihr Bild in einer der Kategorien:

Galerie Rudolf Levy: Landschaften

Galerie Rudolf Levy: Personen

Galerie Rudolf Levy: Stillleben

Rudolf Levy - Stillleben mit Madonnenlilien und Buch

Rudolf Levy – Stillleben mit Madonnenlilien und Buch

Rudolf Levy (1875-1943)
– eine kleine Biografie

Rudolf Levy war ein deutscher Maler des 20. Jahrhunderts, dessen Werke vor allem durch den französischen Expressionismus beeinflusst wurden. Er schuf hauptsächlich Landschaften und Stillleben, Figürliches und Bildnisse. Die leuchtenden Farben seiner Bilder verdeutlichen den Einfluss seines Lehrers Henri Matisse, aber auch den Paul Cézannes. Am Ende seiner Schaffenszeit malte der Expressionist überwiegend Auftragsporträts und Stillleben.

Anfangsjahre

Rudolf Levy - Atelierstillleben vor Balkontuer

Rudolf Levy – Atelierstillleben vor Balkontuer

Rudolf Levy wurde als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie am 15. Juli 1875 in Stettin geboren. In Danzig verbrachte er seine Kindheit und Jugend. Auf Wunsch seiner Eltern absolvierte Levy zunächst eine Ausbildung zum Kunstschreiner. Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Karlsruhe zog Levy 1897 nach München, um dort an verschiedenen Privatschulen Malerei zu studieren. Während seiner Anfangsstudien setzte sich der Künstler mit dem deutschen und vor allem aber französischen Impressionismus auseinander und beschloss 1903 nach Paris zu gehen.

Rudolf Levy - Strasse auf Ischia

Rudolf Levy – Strasse auf Ischia

Pariser Zeit – Die Begegnung mit Matisse und dessen expressionistischer Malerei in Paris war für Rudolf Levys künstlerische Entfaltung von entscheidender Bedeutung. Der Maler pflegte engen Kontakt zu dem Künstlerkreis, der im „Café du Dôme“ verkehrte. Seine Werke waren 1905 auf dem Dritten Pariser Herbstsalon sogar neben den Gemälden berühmter Fauve-Maler zu sehen. Inspiriert von den neuen Bewegungen besuchte Rudolf Levy ab 1907 das Matisse-Schüler-Atelier. Als Freiwilliger zog er in den Ersten Weltkrieg und kämpfte in Frankreich.

Rudolf Levy - Landschaft bei Sanary

Rudolf Levy – Landschaft bei Sanary

Neuanfang in Deutschland – Im Jahre 1919 kehrte Rudolf Levy nach Deutschland zurück, heiratete die Schauspielerin Eugenie Schindler und ließ sich nach Aufenthalten in verschiedenen Städten schließlich in Berlin nieder. Hier organisierte der Galerist Alfred Flechtheim Rudolf Levys erste Einzelausstellung. Bis zu seiner Emigration 1933 engagierte sich der Künstler als Vorstands- und Jurymitglied der Berliner Sezession. Seine Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland brachten ihm Anerkennung.

Emigration – Ab 1933 begann für Rudolf Levy ein unruhiges Leben. Seine Werke wurden als „Entartete Kunst“ von den Nationalsozialisten weitgehend beschlagnahmt. Levy ging nach Mallorca, New York und schließlich nach Italien, wo er in Florenz seine letzten Lebensjahre verbrachte. Ende 1943 wurde Rudolf Levy von als Kunsthändlern getarnten Gestapo-Leuten festgenommen und starb vermutlich auf dem Weg ins Konzentrationslager.