Handgemalte Reproduktionen nach Werken alter Meister

Galerie Louis Marcoussis

Louis_Marcoussis,_1930s,_photograph_by_Aram_Alban

Handgemalte
Ölbild Reproduktionen in Museumsqualität zu besten Preisen

Louis Marcoussis war ein französischer Graphiker und Maler jüdischer Herkunft aus Polen. Er ist dem Kubismus zuzuordnen.

Hier finden Sie 49 Bilder Louis Marcoussiss, Da sind 49 Vorlagen für handgemalte Ölbilder / Reproduktionen: wählen Sie ein Bild und senden Sie mir eine Anfrage mit dem gewünschten Format. Sie erhalten umgehend ein entsprechendes Angebot.

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Louis Marcoussis - Die grosse Fliege

Louis Marcoussis – Die grosse Fliege

Louis Marcoussis – eine kleine Biografie

Louis Marcoussis kam als Ludwig Kasimir Ladislas Markus 1878 in Warschau auf die Welt. Nachdem er in Warschau kurzzeitig Recht studierte, besuchte er die Akademie der Schönen Künste in Krakau. Seine Lehrer dort waren unter anderem Jan Stanislawski und Jozev Mehoffer.

Er kam 1903 nach Paris, wo er kurzzeitig Schüler von Jules-Joseph Lefebvre an der Académie Julian war. Dort entwickelte sich eine Freundschaft zu Roger de La Fresnaye und Lotiron. Marcoussis stellte 1905 erstmals im Salon d’Automne aus und 1906 im Salon des Indépendants. Ab 1907 verpflichtete er sich dem Kubismus.

Louis Marcoussis - Eine Wassermelonenspalte

Louis Marcoussis – Eine Wassermelonenspalte

Vom Kubismus ausgehend, löst er sich erst allmählich vom Einfluss Picassos und seines Kreises und findet zu einem streng geometrischen, von allem Gegenständlichen abstrahierenden Stil. Seinen Lebensunterhalt verdiente er mit Illustrationen und Karikaturen für zahlreiche satirische Zeitschriften.

Louis Marcoussis - Flasche und Glas

Louis Marcoussis – Flasche und Glas

Er freundete sich mit zahlreichen Künstlern an, so zum Beispiel 1906 mit Edgar Degas oder 1910 Pablo Picasso und Georges Braque. In den Strassencafés von Montmartre und Montparnasse lernte er Apollinaire kennen, der ihm vorschlug, seinen Nachnamen in Marcoussis umzubenennen, benannt nach einer Stadt in der Nähe von Paris.

Einen Höhepunkt seines grafischen Schaffens bildet die Buchillustration zu Tristan Tzara „Indicateur des chemins de cur“.

Louis Marcoussis - Musiker in einem Innenraum

Louis Marcoussis – Musiker in einem Innenraum

Marcoussis‘ Werke wurden etwa ab 1910 in bedeutenden Pariser Kunstinstitutionen ausgestellt, so beispielsweise von 1912 im Salon des Indépendants, in deren retrospektiver Ausstellung 1926 er ebenfalls mit sechs Arbeiten vertreten war.

Louis Marcoussis - Stillleben mit Gabel

Louis Marcoussis – Stillleben mit Gabel

Während der Impressionismus seine frühen Gemälde beeinflusste, war er von 1911 an Teil der kubistischen Bewegung, neben anderen Avantgarde-Maler wie Picasso, Braque, Juan Gris und die Vertreter der Section d’Or (kubistische Ausstellungsgemeinschaft).

Nach einer Liaison mit Marcelle Humbert (Eva Gouel), die ihn verliess, um sich Picasso anzuschliessen, heiratete er 1913 Alice Halicka. Halicka war eine französische Malerin von polnischer Herkunft.

Louis Marcoussis - Stillleben mit Menue und Seltzerflasche

Louis Marcoussis – Stillleben mit Menue und Seltzerflasche

Von 1914 bis 1919 leistete er Kriegsdienst in einem polnischen Unternehmen der Französischen Fremdenlegion.

Später erhielt er die französische Staatsbürgerschaft. Trotzdem blieb er mit Polen verbunden, sowohl beruflich wie auch persönlich. Über seine jüdische Herkunft sprach er nicht gerne und seine Familie konvertierte auch zum Katholismus. Dennoch wird Marcoussis oftmals als jüdischer Künstler bezeichnet.

Mit seiner Ehefrau bereiste Marcoussis in den zwanziger Jahren unter anderem die USA.  1922 wurde die gemeinsamen Tochter Malène geboren.

Im Jahr 1925 hatte er seine erste Einzelausstellung in Paris. Neben dem Zeichnen von Stilleben und Musikinstrumenten im kubistischen Stil produzierte Marcoussis auch Porträts, Ansichten von Paris und Bilder von der bretonischen Küste.

Nach 1930 konzentrierte er sich zusammen mit seinem Freund Clément Serveau auf Druckgrafiken und Illustration. 1933 übernahm der Maler eine Professur für Druckgraphik an der Académie Schlaefer in Paris.

In den späten 1930er-Jahren arbeitete Marcoussis mit dem spanischen Surrealisten Joan Miró zusammen und lehrte ihn Ätztechniken. Bei Kriegsausbruch 1940 musste er vor den deutschen Truppen nach Cusset (bei Vichy) flüchten, wo er im Oktober des folgenden Jahres starb.


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