Handgemalte Reproduktionen nach Werken alter Meister

Galerie Carl Moll

Carl Moll - Selbsportraet

Handgemalte
Ölbild Reproduktionen in Museumsqualität zu besten Preisen

Carl Moll war ein österreichischer Maler des Jugendstils, der sich in seinen späteren Jahren immer mehr dem Expressionismus annäherte.

Hier finden Sie 78 Bilder Carl Molls, Da sind 78 Vorlagen für handgemalte Ölbilder / Reproduktionen: wählen Sie ein Bild und senden Sie mir eine Anfrage mit dem gewünschten Format. Sie erhalten umgehend ein entsprechendes Angebot.

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Carl Moll - Stillleben mit Blumen und Aepfel

Carl Moll – Stillleben mit Blumen und Aepfel

Carl Moll – eine kleine Biografie

Carl Moll kam am 23. April 1861 als Sohn eines Grosshändlers und Mitglied des Wiener Gemeinderats Julius Moll auf die Welt.

Infolge Anämie musste er jahrelang am Unterricht an der Privatschule fernbleiben. Unterstützt von Carl Haunold beschäftigte er sich während dieser Zeit mit Zeichnen und Aquarellieren. Auf die Malerei wurde er ursprünglich durch seinen Onkel und Förderer, Karl Schmid, welcher selber Landschaftsmaler war.

Carl Moll - Ansicht von Grinzing

Carl Moll – Ansicht von Grinzing

Im Jahre 1879 studierte Carl Moll an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Mit seinem Lehrer an der Akademie, Emil Jakob Schindler, freundete sich Moll an und fortan verband ihn eine innige Freundschaft mit ihm und dessen Familie. Gemeinsam verbrachten sie künftig die Ferien. Von Schindler erhielt Moll wichtige künstlerische Anregungen, welche sich zu einem Impressionismus persönlichster Prägung entwickelte. Bekanntheit erlangte Moll 1892 durch das Gemälde „Römische Ruine in Schönbrunn“, für welche er die Silberne Medaille des Künstlerhauses erhielt.

Carl Moll - Der Naschmarkt in Wien

Carl Moll – Der Naschmarkt in Wien

1897, drei Jahre nach dem Tod von Schindler heiratete Moll sogar dessen Witwe Anna. Die aus Hamburg stammende Schauspielerin und Sängerin brachte zwei Töchter in die Ehe mit, die Moll jedoch nicht adoptierte. Eine dieser Stieftöchter war die später berühmte Alma Mahler-Werfel.

Moll wurde 1894 Mitglied bei der Genossenschaft bildender Künstler.

Carl Moll - Moedling

Carl Moll – Moedling

Dabei gelang es ihm, eine Ausstellung mit 420 Objekten der Münchner und Düsseldorfer Secession nach Wien zu organisieren, was für breites Aufsehen sorgte. Daraus resultierte schliesslich die Gründung der Wiener Secession in 1897, bei der Moll Gründungsmitglied war. Gustav Klimt wurde zum Präsidenten der Secession gewählt. Moll organisierte in den Folgejahren bedeutende Ausstellungen, wie zum Beispiel 1903 eine 260 Exponate umfassende Ausstellung der französischen Impressionisten. Moll steuerte vielfach auch mit einer Reihe von seinen Bildern bei.

Carl Moll - Najadenbrunnen in Schoenbrunn

Carl Moll – Najadenbrunnen in Schoenbrunn

1905 trat Moll aus der Secession aus und wurde später Leiter der Galerie Miethke und organisierte zahlreiche Ausstellungen mit internationalen Künstlern. So brachte er beispielsweise Van Goghs Werke erstmals nach Wien.

Im Jahr 1901 baute der Architekt Josef Hoffmann ein grosses Doppelhaus für Moll und dessen Freund Koloman Moser. Das Haus entwickelte sich zum Treffpunkt eines künstlerischen Freundeskreises.

Ab 1912 wandte sich Moll wieder vermehrt der Landschaftsmalerei zu.

Carl Moll - Vollmond ueber Heiligenstadt

Carl Moll – Vollmond ueber Heiligenstadt

Während Reisen mit seiner Familie lernte Moll in Lübeck Gotthardt Kuehl kennen, welcher ihn ermutigte, stärkere Farbigkeit zu verwenden. So gewannen seine Bilder an Intensität und Tiefe. Zudem wurde die Malweise grosszügiger.

Während dem ersten Weltkrieg schmälerte die Inflation Moll’s Geldvermögen und er versteigerte in Berlin einen Teil seiner Gemäldesammlung. Nach dem Krieg reiste er regelmässig an die französische Riviera. Dort malte er Gemälde mit harmonischen Farbtönen. In dieser Zeit entwickelte er sich zum überzeugten Nationalsozialisten.

Auch als 70-Jähriger war Moll noch aufgeschlossen für Neues und besuchte an der Akademie der bildenden Künsten die Lektionen von Robin Christian Andersen. Daraufhin schuf Moll zahlreiche Stilleben.

Nach dem Tod seiner Frau im Jahre 1938 vereinsamte Moll zusehends. Nachdem sowjetische Soldaten im Jahr 1945 in sein Haus eindrangen und ihn verletzten, nahmen sich Moll, seine Tochter und deren Ehemann daraufhin das Leben.


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