Handgemalte Reproduktionen nach Werken alter Meister

Galerie Piet Mondrian

Selbstportraet - Self-Portrait Zelfportret

Handgemalte Ölbild Reproduktionen in Museumsqualität zu besten Preisen

Piet Mondrian war ein holländischer Maler der Anfang des vorigen Jahrhunderts zusammen mit Picasso und Braque einer der wichtigsten Wegbereiter der modernen Malerei war.

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Piet Mondrian
– eine kleine Biografie

Piet Mondrian Komposition Baeume II - Composition Trees II - Compositie bomen II

Piet Mondrian – Komposition Baeume II

Piet Mondrian wurde am 2. März 1872 als zweites von fünf  Kindern in den Niederlanden geboren. Der Vater war Lehrer und strenggläubiger Angehöriger des Calvinismus. Ab 1886 nahm er Zeichenunterricht bei seinem Vater und seinem Onkel Frits Mondrian, einem Landschafts- und  Interieurmaler. Auf Wunsch des Vaters qualifizierte er sich als Zeichenlehrer, fühlte sich allerdings nicht zu einer Lehrerlaufbahn berufen. Ab 1892 studierte er an der Rijksakademie van beeledende kunsten in Amsterdam Kunst.
Um 1900 begann Piet Mondriansich intensiv mit der Theosophie zu befassen, einer pantheistisch mystisch-religiösen Denkweise,  die ihn für den Rest seines Lebens beeinflussen sollte.

Piet Mondrian Komposition mit Rot Gelb Blau und Schwarz - Composition with Red Yellow Blue and Black Compositie met rood geel blaw en swart

Piet Mondrian – Komposition mit Rot Gelb Blau und Schwarz

Nach einigen Privatverkäufen seiner Werke und anfänglichen Ablehnungen durch Kunstpreisjuroren wurde Piet Mondrian in den Vorstand des 1910 gegründeten ‚Modernen Kunstring‘ berufen, im Rahmen dessen erster  Ausstellung 1911 achtundzwanzig seiner Bildern gezeigt wurden. In dieser Zeit fand auch eine erste Annäherung an den Kubismus statt, was ihn 1911 dazu bewegte, nach Paris zu ziehen und sich diesem Kunststil anzuschließen. Mit Unterbrechungen arbeitete er bis 1936 in seinem Pariser Atelier, welches in unmittelbarer Nähe zu dem Atelier Diego Riveras lag.

Piet Mondrian Passionsblume - Passionflower Possiebloem

Piet Mondrian – Passionsblume

Die Jahre 1914 bis 1919 verbrachte Piet Mondrian in seiner Heimat,  den Niederlanden, weil es ihm nach einem Besuch 1914 und dem Ausbruch des 1. Weltkrieges nicht mehr möglich war, nach Paris zurückzukehren. In dieser Zeit schloss er sich 1916 der ‚Larener Schule‘ an und wurde 1917 Gründungsmitglied der Künstlervereinigung ‚De Stijl‘, welche, ähnlich dem Bauhaus, einer Ästhetik des Purismus und der abstrakt-geometrischen Formen folgte.

Nach seiner Rückkehr nach Paris musste Piet Mondrian feststellen,  dass sich die Künstlerszene in seiner Abwesenheit stark verändert hatte. So war, neben anderen Künstlern, Mondrians Vorbild Picasso zur gegenständlicheren Malerei zurückgekehrt. Mondrian hielt jedoch an seiner modernen Interpretation von Ästhetik fest und wurde so zum bedeutendsten Vertreter des Neoplastizismus. In den folgenden Jahren veröffentliche er mehrere Schriften und nahm an einigen Gruppenausstellungen teil. Im Jahre 1936 schließlich wurden mehrere Bilder Mondrians im Museum of Modern Art in New York als Teil der Ausstellung ‚Cubism and Abstract Art‘ gezeigt.

Piet Mondrian sFrühwerk war vor allem von einem impressionistischen Stil geprägt, mit Einflüssen des Neoimpressionismus und Symbolismus. In dieser Zeit nahm auch sein Studium der Theosophie Einfluss auf seine künstlerische Konzeption, wie in seinem Hauptwerk des Jahres 1911, dem Triptychon ‚Evolution‘, ersichtlich.

Piet Mondrian Victory Boogie-Woogie - unfinished

Piet Mondrian – Victory Boogie-Woogie

Aus seinen kubistischen Arbeiten ab 1912 entwickelte sich schließlich sein  ihn bis heute in der Kunstgeschichte prägender, neoplastischer Stil,  der von einer Asymmetrie der Linienführung und Benutzung der Primärfarben gekennzeichnet ist, zu denen Mondrian ab 1921 zurückkehrte, nachdem er einige Jahre zumeist gebrochene Töne benutzt hatte. Seine Bedeutung für den Neoplastizismus ist nicht nur in seinen Gemälden zu finden, sondern auch in seinem 1920 erschienenen  kunsttheoretischen Hauptwerk ‚Le Neo-Plasticisme‘.

Als sich die Zeichen eines bevorstehenden Krieges verdichteten (Mondrians Kunst war von den Nationalsozialisten als ‚Entartete Kunst‘ klassifiziert worden‘), emigrierte Piet Mondrian zuerst nach London und 1940 schließlich nach New York. Bis zu seinem Tod nahm er an mehreren Gruppen – und  Einzelausstellungen teil und beeinflusste unter anderem Jackson Pollocks künstlerischen Erfolg.

Im Jahr 1944 verstarb Piet Mondrian im Alter von 72 Jahren an einer Lungenentzündung.