Handgemalte Reproduktionen nach Werken alter Meister

Galerie Wilhelm Morgner

Wilhelm Morgner - Selbstportrait

Handgemalte
Ölbild Reproduktionen in Museumsqualität zu besten Preisen

Wilhelm Morgner war einer der bedeutendsten westfälischen Maler und Grafiker des Expressionismus.

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Wilhelm Morgner - Apostel

Wilhelm Morgner – Apostel

Wilhelm Morgner – eine kleine Biografie

Wilhelm Morgner war einer der bedeutendsten westfälischen Maler und Grafiker des Expressionismus.

Wilhelm Morgner wurde am 27. Januar 1891 in Soest geboren. Er war Sohn eines Schaffners und einer künstlerisch interessierten Mutter. Nach dem frühen Tod des Vaters zog die Mutter ihn und seine Schwester allein auf. Morgner sollte Pfarrer werden, weshalb er nach der Volksschule das Archigymnasium besuchte. Nach nur einem abgeschlossenen Jahr folgte er jedoch seinem Wunsch, Künstler zu sein.

Wilhelm Morgner - Der Baum

Wilhelm Morgner – Der Baum

So besuchte er 1908 die private Malschule Georg Tapperts in Worpswede und wurde eng mit Tappert befreundet. Dieser vermittelte ihm die handwerklichen Grundlagen der Malerei, veranlasste ihn zu intensiven Studien der Natur und brachte ihm die Moderne Kunst näher. Morgners Bilder stellten zu dieser Zeit hauptsächlich Menschen der Arbeiterklasse dar – Bauern, Holzfäller und Steinbrucharbeiter.

Wilhelm Morgner - Der Holzarbeiter

Wilhelm Morgner – Der Holzarbeiter

Ab 1909 war Morgner bereits als freier Maler tätig. Er richtete sich Ateliers in Soest und Umgebung ein und stellte dort erstmals im Jahre 1910 aus. Im selben Jahr besuchte er Tapperts Malschule erneut, welche mittlerweile nach Berlin gezogen war.

Ab 1911 reiste er regelmäßig nach Berlin, wo er mit dem Pointillismus und Futurismus in Berührung kam. Auch die Werke Van Goghs und der frühe Expressionismus nahmen Einfluss auf sein künstlerisches Schaffen.

Wilhelm Morgner - Komposition Tempera V

Wilhelm Morgner – Komposition Tempera V

In Berlin traf er 1911 auf Franz Marc. Dieser war von Morgners Werken so beeindruckt, dass er sie an Kandinsky nach München weiterleitete. Auch Herwart Walden, Herausgeber der Zeitschrift “Der Sturm”, wurde auf Morgner in Berlin aufmerksam. Von 1911 bis 1913 nahm er an Ausstellungen der Berliner Sezessionen und Juryfreien teil. Im Jahre 1912 an der Sonderbund-Ausstellung in Köln.

Walden verdankte er 1913 die Teilnahme an einer Ausstellung in Budapest und auch in Tokio wurden seine Grafiken gezeigt.

Wilhelm Morgner - Landschaft mit roten Haeusern

Wilhelm Morgner – Landschaft mit roten Haeusern

Seine Werke wurden zudem von den Zeitschriften „Der Sturm“, „Die Aktion“ sowie dem Jahrbuch des „Blauen Reiters“ veröffentlicht. Morgner beschäftigte sich intensiv mit der Wirkung reiner Farbe. Hatte er zuvor noch die arbeitenden Menschen auf dem Lande als Hauptthema, wandte er sich nun zunehmend dem Abstrakten zu und versuchte, mit seiner Malerei auch spirituelle Inhalte zu vermitteln.

Im Jahre 1913 wurde Morgner eingezogen und leistete seinen Militärdienst in Frankreich, Polen und Serbien. Trotz des Krieges war es ihm dennoch möglich, den Kontakt zu Tappert aufrechtzuerhalten, Aquarelle zu zeichnen und Grafiken anzufertigen. Es entstanden teilweise surreale Werke, die sich mit der osteuropäischen und orientalischen Kultur sowie religiösen Motiven befassten.

Wilhelm Morgner - Steinhauer

Wilhelm Morgner – Steinhauer

1914 erlitt er eine Fußverletzung und wurde ins Berliner Lazarett gebracht. Während eines Heimaturlaubs lernte er den Maler Eberhard Viegener kennen. Er diente 1915 an der Ostfront, wurde Unteroffizier und erhielt das Eiserne Kreuz zweiter Klasse. Einem weiteren Lazarettaufenthalt folgte die Arbeit als Zeichner in Bulgarien und Serbien. Weihnachten 1916 verbrachte er in Soest, um dann wieder in Serbien zu dienen. Mitte Mai 1917wurde er dann nach Flandern versetzt.

Am 16. August 1917 fiel Morgner in der Langemarck beim Widerstand gegen die Gefangennahme durch englische Soldaten. Er wurde nur 26 Jahre alt.


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