Handgemalte Reproduktionen nach Werken alter Meister

Galerie Carl Schuch

Carl Schuch - Selbstportrait

Handgemalte Ölbild Reproduktionen in Museumsqualität zu besten Preisen

Carl Schuch war ein österreichischer Maler. Vor allem seine Landschaften und Stillleben erfreuen sich auch heute noch größter Beliebtheit.

Hier finden Sie 76 Bilder Carl Schuchs, das sind 76 Vorlagen für handgemalte Ölbilder / Reproduktionen: wählen Sie ein Bild und senden Sie mir eine Anfrage mit dem gewünschten Format. Sie erhalten umgehend ein entsprechendes Angebot.

Wählen Sie bitte Ihr Bild in einer der Kategorien:

Galerie Carl Schuch: Landschaften

Galerie Carl Schuch: Porträts

Galerie Carl Schuch: Stillleben

Carl Schuch - Stillleben mit Äpfeln

Carl Schuch – Stillleben mit Äpfeln

Carl Schuch – kleine Biografie

Carl (Charles) Schuch wurde 1846 in Wien als Sohn einer gut situierten Familie geboren. Finanziell hatte es Schuch zeitlebens nicht nötig, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Dennoch war sein Leben von tragischen Ereignissen geprägt.

Nach dem frühen Tod seiner Eltern folgte der Verlust seiner einzigen Schwester Pauline. Ihr Tod veranlasste den Heranwachsenden, Europa zu bereisen. Die Reiserei stellte er erst ein, nachdem ihm die venerische Krankheit zu schaffen machte.

Carl Schuch - Ansicht von Olevano

Carl Schuch – Ansicht von Olevano

1865 wurde er an der Wiener Akademie Schüler, unter anderem von Ludwig Halauska, mit dem er Studienreisen in die Umgebung von Wien und ins Salzkammergut unternahm. Das Studium brach Schuch im Jahr 1869 frühzeitig ab und ging auf eine 25jährige Wanderschaft durch halb Europa. In Venedig machte er Bekanntschaft des malenden Architekturstudenten Albert Lang, mit dem er während einem Jahr Italien bereiste. Danach trennten sich ihre Wege für kurze Zeit, jedoch führten die beiden später mit Lang’s Korpsbruder Wilhelm Trübner in Bernried ein Atelier.

Carl Schuch - Blumen und Aepfel

Carl Schuch – Blumen und Aepfel

Während einer Inspektionstour an den Ammersee lernte Schuch Wilhelm Leibl kennen, welcher seinen Werdegang fortan prägte. Mit Leibl und Trübner bildete Schuch eine der Reinen Malerei verschworene Clique.
In den 70er Jahren hielt er sich ausser in Olevano längere Zeit in Venedig auf und besass dort von 1876 – 1882 ein Atelier. Daneben wurde ihm vor allem die Region um München und der Voralpenraum Lebensraum und Inspirationsquelle für seine Gemälde.

Carl Schuch - Gasthaus Lahnthaler

Carl Schuch – Gasthaus Lahnthaler

Zu Schuch’s Freunden zählte auch Karl Hagemeister, sein späterer Biograph. Mit ihm arbeitete er in den 80er-Jahren dreimal am Hintersee in Berchtesgaden. Zudem besuchten sie zusammen Dresden, wo ihn die Gemälde einer russischen Privatsammlung beeindruckten. In Brüssel, wo er sich ebenfalls mit Hagemeister ein Atelier teilte, lernte er den Malstil von Rembrandt und Vermeer van Delft, während dem er in Den Haag die Bilder von Couvert kennenlernte.

Carl Schuch - Gladiolen und Orangen - Gladioli and oranges

Carl Schuch – Gladiolen und Orangen – Gladioli and oranges

Die Sommer 1878, 1880 und 1881 verbrachte Schuch mit Hagemeister in der Mark Brandenburg und in Berlin.

Während seiner Jahre in Paris von 1882 – 1892 erlebte Schuch mit seiner Stillebenmalerei einen Höhepunkt seines Schaffens.  Dies nachdem er die französische Malerei intensiv studierte, unter anderem Chardin, Corot und insbesondere Manet. Die fortschreitende venerische Krankheit zwang ihn 1894, nach Wien zurückzukehren, wo er nur noch zeichnete. Seine Frau begleitete ihn zu verschiedenen Kuraufenthalten.

Im Februar 1897 wurde er in eine Privatheilanstalt für Gemütskranke  eingeliefert und verstarb dort sechs Jahre später.

Carl Schuch - Mühle in Saut du Doubs

Carl Schuch – Mühle in Saut du Doubs

Das Totenbeschauprotokoll der Stadt Wien vermerkt als Todesursache „paralytischer Blödsinn“.

Durch seine finanzielle Unabhängigkeit zeigte Schuch seine Arbeiten nie auf Ausstellungen und bot sie auch nicht zum Verkauf an. Erste Ankäufe aus dem Nachlass wurden 1904 für die Hamburger Kunsthalle getätigt. 1906 wurden an der deutschen Jahrhundertausstellung in Berlin sechs seiner Werke präsentiert.

Schuch’s malerische Meisterschaft zeigt sich insbesondere in seinen Stilleben der 80er und 90er Jahre, die durch ihre freie, großzügige Pinselschrift, das nuancenreich abgestimmte Kolorit, den starken Hell-Dunkelkontrast und eine reduzierte Gegenstandsauswahl bestechen.