Handgemalte Reproduktionen nach Werken alter Meister

Galerie Paul Sérusier

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Handgemalte Ölbild Reproduktionen in Museumsqualität zu besten Preisen

Paul Sérusier war ein französischer Maler und ein Pionier der abstrakten Kunst.  Als Schüler von Paul Gauguin rief er die symbolistische Künstlergruppe Nabis ins Leben.

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Paul Serusier - Bretonin stillend

Paul Serusier – Bretonin stillend

Paul Sérusier – eine kleine Biografie

Am 9. November 1964 kam Louis Paul-Henri Sérusier in Paris als Sohn eines Geschäftsmannes von flämischer Abstammung zur Welt.

Als junger Knabe besuchte Sérusier das Lycée Condorcet in Paris, das viel Wert auf das Studium der Philosophie legte. Sein Vater verhalf ihm danach zu einem Verkaufsjob, was ihn jedoch wenig interessierte. Viel lieber wollte er Künstler werden und trat 1886 in die Kunstschule Académie Julian in Paris ein. Während dieser Zeit freundete er sich mit Maurice Denis an, der später einen grossen Einfluss auf die Wiederbelebung der religiösen Kunst in Frankreich hatte.

Paul Serusier - Baeume entlang eines Baches

Paul Serusier – Baeume entlang eines Baches

Im Sommer 1888 reiste Sérusier nach Pont-Aven in die Bretagne, welches ein beliebter Treffpunkt für Künstler war. Dort traf er unter anderem auf Paul Gaugin. Von dieser Begegnung brachte er ein kleines, von diesem auf den Deckel einer Zigarrenkiste gemaltes Bild, Bois d’amour bei Pont Aven, mit, das einen programmatischen Charakter für die Künstlergruppe Schule von Pont-Aven haben sollte.

Paul Serusier - Die Beschwoerung

Paul Serusier – Die Beschwoerung

Am letzten Tag seines Urlaubs malte Sérusier mit Gaugin, welcher ihn motivierte auf die Modellierung und derartige Versuche der dreidimensionalen Effekte zu verzichten und stattdessen eine vereinfachte Farbpalette zu verwenden. Diese Erfahrung brachte eine Erleuchtung. Sérusier produzierte ein unvollendetes Gemälde, das er zurück nach Paris brachte und seinen Freunden zeigte. Bei der Gruppe der Nabis war dieses Bild als Talisman bekannt und war das erste der Nabi-Malerei (einflussreiche Spätkunstbewegung des 19. Jahrhunderts).

Im Sommer 1889 traf Sérusier Gaugin erneut, zuerst in Pont-Aven und später im bretonischen Dorf Le Pouldu.

Paul Serusier - Felsen in Huelgoat

Paul Serusier – Felsen in Huelgoat

Dort arbeitete er an einer Philosophie der Malerei basierend auf dem Synthetismus von Gaugin. Zusätzlich entwickelte Sérusier seine Arbeitsweise, nämlich das Skizzieren im Pleinair-Stil und die Komplettierung des Motivs im Studio. Er fühlte auch eine wachsende Wertschätzung für die Landschaft und der Abgeschlossenheit der Bretagne.

1890 traf er Gaugin erneut in Le Pouldu. In diesem Jahr verliess er die Académie Julian und begann auf eigene Faust zu arbeiten. Die Mitglieder der Nabis trafen sich weiterhin regelmässig und erweiterten ihren Kreis mit mehreren Personen mit symbolistischer Orientierung, wie z.B. Schriftsteller, Musiker und Schauspieler. Mitte der 1890er-Jahre entwickelten die Mitglieder der Nabis jedoch ihren individuellen Stile und Sérusier beschäftigte sich mit der Theosophie.

Paul Serusier - Suzanne und die Aeltesten

Paul Serusier – Suzanne und die Aeltesten

Als ihn 1895 seine polnische Geliebte, Gabriela Zapolska, verliess, flüchtete Sérusier in die Einsamkeit von Châteauneuf-du-Faou in der Bretagne. In geistig schlechtem Zustand besuchte er 1897 zum ersten von vielen Malen die Benediktinerabtei Beuron in Deutschland. Sérusier war tief beeindruckt von den Konzepten religiöser Symbolik und Geometrie sowie den heiligen Proportionen in der Zusammensetzung.

1908 begann Sérusier an der neu gegründeten Académie Ranson Farbtheorie zu lehren. Während dieser Zeit verfasste er die Prinzipien, welcher er 1921 in seinem Buch „ABC der Malerei“ veröffentlichte.

1912 heiratete Sérusier, wobei es eine unglückliche Ehe war. Seine Frau war längere Zeit an eine Institution in Morlaix gebunden. Im Jahr 1914 trat er in der Bretagne in den Ruhestand und er nahm sich Zeit herumzureisen, und seine Freunde zu besuchen.

1927 starb Paul Sérusier in Morlaix.