Handgemalte Reproduktionen nach Werken alter Meister

Galerie Walter Richard Sickert

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Ölbild Reproduktionen in Museumsqualität zu besten Preisen

Walter Richard Sickert war ein in Deutschland geborener englischer Maler. Er gilt als exzentrische, aber einflussreiche Figur des Überganges vom Impressionismus zur Moderne.

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Walter Richard Sickert – Abbey Yard Bath

Walter Richard Sickert – eine kleine Biografie

Walter Richard Sickert (31. Mai 1860 – 22. Januar 1942) war ein englischer Maler und Grafiker. Er war Gründer der Camden Town Gruppe im Norden Londons und gilt als eine der wichtigsten Einflussquellen für die britische Moderne.

Sickerts Vater war ein deutsch-dänischer Künstler, seine Mutter war Engländerin. Er wurde 1860 in München geboren, 1868 zog die Familie jedoch nach London, wo er zunächst zwei verschiedene Colleges besuchte, bis er an der Slade School angenommen wurde.

Walter Richard Sickert – Cafe Suisse

Er verließ die Schule jedoch schon nach wenigen Monaten und wurde Schüler und Assistent von James Abbott McNeill Whistler, wo er vor allem mit Radierung und Malereien arbeitete.1883 reiste Sickert nach Paris und traf Edgar Degas, der seine Kunst nachhaltig beeinflusste.

Nach und nach schuf er sich einen eigenen, impressionistischen Stil mit dunkleren Farben. Zurück in England trat er 1888 dem New English Art Club bei und stellte dort zwei Gemälde aus. Eines davon, “Katie Lawrence at Gatti’s”, wurde als hässlich und vulgär kritisiert, da es eine junge Sängerin im Varietétheater zeigte – diese Sängerinnen wurden damals moralisch etwa mit Prostituierten gleichgesetzt.

Walter Richard Sickert – Die ehrenvolle Dame Fry

Für Sickert legte dieses Gemälde und der dazugehörige Skandal den Grundstein für sein Interesse an sexuell provozierenden Themen: Er malte später unter anderem Prostituierte in Venedig und interessierte sich stark für den Mord einer Prostituierten in Camden Town, dem er eine ganze Serie von Radierungen, Gemälden und Zeichnungen widmete.

Sickert hatte drei Ehefrauen: Von 1885 bis zur Scheidung 1899 war er mit Ellen Cobden verheiratet, 1911 heiratete er die viele Jahre jüngere Christine Angus, mit der er bis zu ihrem Tod 1920 zusammen war, im Jahre 1926 heirateten er und Thérèse Lessore, mit der er schon seit vielen Jahren befreundet war.

Walter Richard Sickert – Die Galerie des alten Bedford

Mit ihr blieb er bis zu seinem Tod verheiratet.

Nach der Trennung von Ellen Cobden unternahm er Reisen nach Paris, Venedig und Dieppe in Frankreich, wo er ein vermutlich ein uneheliches Kind mit einer Mätresse hatte. Nach seiner Rückkehr nach England gründete er die Camden Town-Gruppe, die sich regelmäßig in seinem Studio in Camden traf. 1925 wurde er in die Royal Academy aufgenommen.

Besonders bekannt wurde Sickert für seine Gemälde britischer Varietétheater, die deutlich den Einfluss Edgar Degas zeigten. Er malte auch Stadtansichten von London, Venedig und später Bath und viele Porträts, unter anderem malte er Winston Churchill, König George V und mehrere andere Prominente seiner Zeit.

Walter Richard Sickert – Dogana und Santa Maria della Salute

Viele seiner Bilder sind gekennzeichnet von subtilem Ton und Licht, häufig mit melancholischen Zügen.

Sickert interessierte sich sehr für Jack the Ripper und glaubte, dass dieser zuvor in seinem Mietzimmer gewohnt hatte. Es wurde lange kein Zusammenhang zwischen beiden erwähnt, in den letzten Jahren wurden allerdings drei Bücher veröffentlicht, in denen Sickert als Jack the Ripper oder zumindest sein Komplize angeklagt wird. Laut Fachleuten sind die Behauptungen, dass Sickert der Serienmörder Jack the Ripper sei, allerdings falsch und sollten bestenfalls als Fiktion verstanden werden.