Handgemalte Reproduktionen nach Werken alter Meister

Galerie Suzanne Valadon

Suzanne Valadon - Selbstportrait

Handgemalte
Ölbild Reproduktionen in Museumsqualität zu besten Preisen

Suzanne Valadon, war eine französisches Modell und Malerin der Moderne. Sie ist die Mutter des Malers Maurice Utrillo

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Suzanne Valadon - Blumenvase1

Suzanne Valadon – Blumenvase1

Suzanne Valadon – eine kleine Biografie

Suzanne Valadon war eine französische Malerin, die vor ihrer eigenen Arbeit als Künstlerin selbst jahrelang Modell war.

Marie Clémentine Valadon wurde am 23. September 1865 in der französischen Kleinstadt Bessines-sur-Gartempe geboren. Ihre Mutter Madeleine arbeitete als Wäscherin. Die Identität ihres Vaters ist leider unbekannt. Als sie 5 Jahre alt war, zog sie mit ihrer Mutter nach Paris. Sie besuchte dort eine Klosterschule, bevor sie im Alter von 11 Jahren die Arbeit in einer Hutmacherei aufnahm. Darauf folgten Stellen in einer Grabkranzfabrik, als Gemüseverkäuferin in den Markthallen von Paris und als Serviererin.

Suzanne Valadon - Aepfel Krug und Teekanne

Suzanne Valadon – Aepfel Krug und Teekanne

Als junges Mädchen freundete sie sich mit Künstlern an, die im Pariser Montmartre Viertel lebten. Valadon hegte den Wunsch, Trapezkünstlerin zu werden und erhielt mit der Hilfe ihrer Freunde eine Arbeit als Akrobatin im Zirkus Mollier.

Im März 1880 fiel Valadon während des Trainings vom Trapez und zog sich eine Verletzung am Rücken zu. Nach einigen Wochen erholte sie sich weitgehend, konnte jedoch nie wieder auftreten. Suzanne Valadon - Akt auf dem SofaNach ihrem Unfall wurde der Maler Pierre Puvis de Chavannes auf sie aufmerksam und somit begann ihre Karriere als Modell.

Im Laufe der folgenden 7 Jahre posierte sie für mehrere von Puvises Bildern und war auch auf privater Ebene mit ihm liiert.

Suzanne Valadon - Die Kirche von Irigny Rhone

Suzanne Valadon – Die Kirche von Irigny Rhone

Valadon stand außerdem Modell für Auguste Renoir und Henri de Toulouse-Lautrec. Mit ihrer Arbeit als Modell wurde Valadon ein aktives Mitglied der Montmartre Gemeinschaft. Sie nannte sich “Maria”, war regelmäßige Besucherin der Taverne Lapin-Agile und des Kabaretts Le Chat Noir und als temperamentvoll und wild bekannt.

Im Jahre 1881 lernte Valadon den spanischen Kunstkritiker Miguel Utrillo kennen, mit dem sie eine Beziehung begann. Am 26. Dezember 1883 kam ihr Sohn Maurice Utrillo auf die Welt, der selbst zu einem bekannten Künstler wurde. Trotz Unklarheiten die Vaterschaft betreffend erkannte Utrillo diese 1891 offiziell an. Ihren Sohn gab sie früh zu ihrer Mutter, um die Arbeit als Modell fortzusetzen.

Suzanne Valadon - Frau in weissen Struempfen

Suzanne Valadon – Frau in weissen Struempfen

Ihre ersten eigenen Werke entstanden im Jahre 1883. In den folgenden Jahren erschuf Valadon zahlreiche Zeichnungen und Pastellbilder von Menschen und Straßenkulissen. Sie hatte als Autodidaktin nie eine Akademie besucht, sondern durch das Beobachten der Techniken anderer Künstler gelernt. In ihrem Bestreben wurde Valadon von Henri de Toulouse-Lautrec, welcher ihr den Künstlernamen Suzanne gegeben hatte, unterstützt. Mit ihm hatte sie eine Liebesaffäre die endete, als Valadon mit Selbstmord drohte, würde er sie nicht heiraten.

1890 freundete sie sich mit dem Maler Edgar Degas an, der einige ihrer Werke kaufte. Dank seiner Unterstützung stellte Valadon 1894 als erste Frau an der Société Nationale des Beaux-Arts aus.

Suzanne Valadon - Zwei Katzen

Suzanne Valadon – Zwei Katzen

Sie ging nun von Pastell- und Bleistiftzeichnungen zu Ölfarben über. Ihr erstes Ölgemälde entstand 1893, ein Porträt des Komponisten Erik Satie. Valadon und Satie begannen eine Liebesbeziehung. Bereits am ersten Abend des Kennenlernens hielt er um ihre Hand an.

Ihre erste Ausstellung gestaltete Suzanne Valadon 1894 im Salon de Nationale.

1896 heiratete sie den Börsenmakler Paul Mousis und sie zogen aufs Land. Sie beendete ihre Modellarbeit um als Künstlerin tätig zu sein. Mousis bot ihr ein gesichertes Leben, welches sie jedoch zunehmend langweilte.

Suzanne Valadon - Portrait des Maurice Utrillo

Suzanne Valadon – Portrait des Maurice Utrillo

1906 lernte sie den jungen Maler Andre Utter kennen und drei Jahre später begannen sie eine Affäre. Die Ehe zu Mousis wurde offiziell im März 1910 geschieden. Als Utter in den Krieg ziehen musste, willigte sie einen Tag vor seiner Abreise einer Hochzeit ein. Valadon, Utter und Sohn Maurice lebten in den folgenden Jahren in einer sehr ungewöhnlichen Künstler-Familiengemeinschaft und waren in Montmartre als die „Trinité Maudite“ (verfluchte Dreieinigkeit) bekannt.

Im Jahre 1915 verstarb dann Valadons Mutter im Alter von 84 Jahren. Ab 1930 nahm Valadons Gesundheitszustand stetig ab. 1935 wurde sie aufgrund von Komplikationen ihres Diabetes und Nierenbeschwerden ins Krankenhaus eingeliefert.

Am 7. April 1938 erlitt Suzanne Valadon einen Schlaganfall und verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus. Sie wurde 74 Jahre alt.